Von der Notwendigkeit des Gebetes – I

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Schon die Sekte der Pelagianer im 5. Jahrhundert hat behauptet, das Gebet sei nicht notwendig zum ewigen Heil. Pelagius, das unselige Haupt dieser Sekte, lehrte, der Mensch gehe nur dann verloren, wenn er es unterlasse, die notwendigen Glaubens¬wahrheiten kennen zu lernen. „Welch ein seltsames Verhalten!“ ruft da der hl. Augustinus aus, „Pelagius redet über alle möglichen Dinge, nur vom Gebet will er nichts wissen.“ Und doch ist das Gebet, wie Augustinus klar beweist, das einzige Mittel, um sich allein schon das Wissen zu erwerben, das zur Seligkeit führt. Schreibt doch der hl. Jakobus: „Wenn es aber einem von euch an Weisheit fehlt, so bitte er Gott, der allen einfach gibt, ohne ein hartes Wort“ (Jak. 1,5).

(Hl. Alfons Maria von Liguori, Ist Beten notwendig?, Kap. I)

 

 

 

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