Vertrauen zu Maria

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1. Stelle dir vor, du knietest zu den Füßen des Heilandes und flehtest zu ihm um Barmherzigkeit. Höre, wie Jesus zu dir spricht: „Gehe zu Maria.“

2. Könntest du wohl zögern, dieser Aufforderung Folge zu leisten? Sollte dein Vertrauen auf Maria nicht geradezu grenzenlos sein? Führe dir am Schlusse dieses gnadenreichen Monats die Hauptbeweggründe vor, die dich veranlassen sollen, dich mit Leib und Seele Maria zu weihen.

3. Maria besitzt alle Macht, dir zu helfen. Sie ist die „Mutter Gottes“, die „Allmacht auf den Knien“. Daher ist ihr nichts unmöglich. Es gibt überhaupt kein Übel, von dem sie dich nicht befreien, es gibt kein Gut, das sie dir nicht verschaffen könnte.

4. Marias Wohlwollen ist ebenso groß wie ihre Macht. Alles, was sie nur zu unseren Gunsten tun kann, das will sie auch tun. Sie ist unsere Mutter, und damit ist alles gesagt. Sie denkt immer an uns, sollten wir sie auch ganz und gar vergessen. Sie verlangt nur eines von uns, um uns mit Wohltaten überhäufen zu können: eine vertrauensvolle Bitte.

5. Haben wir also nicht allen Grund, nächst Gott unser ganzes Vertrauen und all unsere Hoffnung auf Maria zu setzen? Maria ist die Pforte des Himmels und die Schatz-meisterin aller göttlichen Gnaden.

„Maria, Zuflucht der Sünder! Bitte für uns!“

„Maria Mutter mein
Ich lade dich zum Sterben ein!“

Quelle: P. Max Dudle SJ, „Sonne Dich“, Monat Mai

 

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