Fall Asia Bibi wird neu geprüft

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Strafe ausgesetzt und Neuprüfung des Falls: Das sind die Vorgaben des Obersten Gerichtshofs von Pakistan nach dem ersten Urteil im Berufungsprozess – dem dritten und letzten Grad der Gerichtsbarkeit – im Fall Asia Bibi, der christlichen pakistanischen Mutter, die mit der Anklage der Blasphemie zum Tode verurteilt worden war. Wie der Fidesdienst von Joseph Nadeem, dem Tutor der Familie von Asia Bibi, erfahren hat, hat ein Richterkolleg bestehend aus drei Richtern am 22. Juli um 9,30 Uhr in Lahore den Einspruch für “annehmbar”erklärt, den der muslimische Anwalt der Frau, Saiful Malook, vorgebracht hatte. Bis zur nächsten Verhandlung – deren Termin bisher noch nicht festgelegt ist – ist die Todesstrafe für Asia ausgesetzt.

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Joseph Nadeem, der Leiter der “Renaissance Education Foundation”, die die Prozesskosten übernommen hat und die Familie von Asia betreut, berichtet, dass die Sitzung – bei der er anwesend war – in einem entspannten Klima verlaufen sei, und dass weder muslimische Religionsführer noch extremistische Muslime im Saal anwesend gewesen seien.

Nadeem erklärte: “Das war heute ein wichtiger Schritt nach vorn. Wir sind sehr zufrieden. Jetzt ist der Augenblick gemeinsam zum Herrn zu beten, auf dass er die Herzen all derer erweiche, die in diesen Fall verwickelt sind, einschließlich der Richter, und ihn anzuflehen, dass Asia Gerechtigkeit widerfahren und sie freigelassen werde. Wir beten dafür, dass Asia stets die Stärkung des Heiligen Geistes empfange. Und wir beten für ihre Freilassung.”

 

(Quelle: Fidesdienst)