Maria, die Zuflucht der Sünder

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Maria ist die Zuflucht der Sünder (refugium peccatorum). Das Gottesvolk ist sich seiner eigenen Sündhaftigkeit bewusst. Da es deswegen auch um die Notwendigkeit einer ständigen Reinigung weiß, „geht es immer den Weg der Buße und Erneuerung (Lumen gentium, Nr. 8).

Jeder von uns weiß darum. Jesus suchte die Sünder auf: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder zur Umkehr zu rufen, nicht die Gerechten“ (Lk. 5, 31 – 32).Zum Gelähmten sagte er, bevor er ihn heilte: „Mann, deine Sünden sind dir vergeben“ (Lk. 5, 29); und zu einer Sünderin: „Geh und sündige von jetzt an nicht mehr“ (Joh. 8, 11).

Wenn das Bewußtsein der Sünde uns niederdrückt, gehen wir instinktiv zu dem, der die Macht hat, Sünden zu vergeben (vgl. Lk. 5, 24), und wir gehen zu ihm an der Hand Mariens, deren Heiligtümer Stätten der Bekehrung, der Buße und der Versöhnung mit Gott sind.

Sie festigt in uns die Hoffnung auf Besserung und Beharrlichkeit im Guten, auch wenn das menschlich manchmal unmöglich erscheint.

(Papst Johannes Paul II. in der Basilika von Zopopàn, 30. Januar 1979)

 

 

 

 

 

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