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Erzbischof von Riga: Homosexualtität ein Laster wie Drogenmißbrauch oder Alkoholismus

28-10-2009
Fatima, Glaube, Lehre der Kirche

Übersetzung Renato Vasconcelos(Kathnews/fokusfatima) Kardinal Pujats, Erzbischof von Riga, der Haupstatdt Lettlands, klärt über das Problem der Homosexualität auf, weist auf Mittel zum Kampf gegen dieses sündhafte Verhalten hin und gibt die Gründe für seine Bekämpfung an, handelt es sich doch nicht einfach um eine sexuelle Orientierung, sondern um eine sexuelle Perversion.

Kardinal Pujats wurde 1984, als er noch ein einfacher Priester war, vom KGB zur Persona non grata erklärt und in eine Pfarrei im Innern seines Heimatlandes Lettland versetzt, das damals von der Sowjetunion beherrscht wurde. Allein diese Tatsache macht ihn bei den Katholiken im höchsten Maße zu einer Persona grata.

1930 in Navireni geboren, wurde er 1951 zum Priester geweiht. Er lehrte Kunstgeschichte und Liturgie im Priesterseminar der Hauptstadt Lettlands. Von 1979 bis 1984 hatte er das Amt des Generalvikars der Erzdiözese Riga inne. 1988 erhielt er vom Papst den Titel eines Ehrenprälats und 1991 wurde er zum Erzbischof ernannt. Sieben Jahre später machte ihn Papst Johannes Paul II. zum Kardinal von Riga, anfangs noch „in pectore“, aber drei Jahre später auch vor der Öffentlichkeit.

Seine Eminenz Kardinal Pujats gilt als ein Bollwerk im Kampf gegen die Verbreitung der Homosexualität. Er stellt sich öffentlich gegen die „Homosexuellen-Paraden“ und verlangt von der lettischen Regierung das Verbot dieser Manifestationen. Der Kardinal gewährte das folgende Interview unserem Mitarbeiter lettischer Abstammung, Herrn Valdis Grinsteins, bei Gelegenheit seiner jüngsten Reise nach Lettland.

Valdis Grinsteins: Was fördert die Verbreitung der Homosexualität?

Kardinal Pujats: Zum einen wird die Homosexualität von dem ausgeprägten Sexkult gefördert, der in den modernen Massenmedien Verbreitung findet, daneben ist auch festzustellen, dass diese Sucht in einigen Ländern im Namen falsch verstandener „Menschenrechte“ sogar offiziell gefördert wird. Andererseits stehen der Homosexualität infolge mangelnden Glaubens und der sittlichen Abstumpfung großer Teile der Gesellschaft Tür und Tor offen.

Valdis Grinsteins: Warum stehen so viele Menschen der Verbreitung der Homosexualität gleichgültig gegenüber?

Kardinal Pujats: Es sind vor allem diejenigen, die nicht an Gott glauben, die diesem Problem gleichgültig gegenüberstehen, aber zu diesen gesellen sich auch viele Christen, die ihrem Glauben keine Bedeutung zumessen.
Warum tun sie dies? Ich sehe es am Beispiel meines Landes. In der Regierung hängt eine ganze Gruppe von Personen sowohl finanziell als auch administrativ von einem einzigen Menschen ab. Sie sehen sich gezwungen, entweder zu ihrem Vorgesetzten zu halten oder aber bestenfalls still zu sein und Gleichgültigkeit an den Tag zu legen, auch wenn sie in tiefster Seele nicht mit ihm einverstanden sind. Im Staatsapparat kann selbst eine kleine Gruppe homosexueller Beamten leicht ein angestrebtes Ziel erreichen. Diese Frage zeitigt vor allem im Bereich der Justiz schlimmste Folgen. Das Regime der Unterdrückung wurde in der früheren Sowjetunion gerade durch die gegenseitige Abhängigkeit der Beamten am Leben erhalten.
Denen aber, die mit ganzem Herzen an Gott glauben, in der Gesellschaft aber keinen wirklichen Einfluss ausüben, bleibt nichts als die Alternative, sich mutig zu organisieren und mit dem Beispiel ihres auf die Erfüllung der göttlichen Gebote gegründeten Lebens Zeugnis für Christus abzulegen. Die Systeme ändern sich und brechen zusammen, aber „die göttliche Wahrheit hat die Jahrhunderte hindurch Bestand“, heißt es im Buch der Psalmen (Ps 116,2).

Valdis Grinsteins: Viele geschätzte Autoren verurteilen, gestützt auf die Heilige Schrift und das Lehramt der Kirche, in ihren Schriften entschieden dieses sündhafte Verhalten. Doch da sie selten zitiert werden, nehmen viele Katholiken diesem Problem gegenüber eine tolerante Haltung ein. Wie kann man die Gläubigen vor dieser Gefahr schützen?

Kardinal Pujats: Der Klerus hat die Pflicht, die Bibel anzuführen und die Gläubigen daran zu erinnern, dass die Heilige Schrift jede Art von Unreinheit verurteilt. Ausgehend von der Bibel lassen sich Schlüsse ziehen, aus denen die Gläubigen selbst ableiten können, was toleriert werden darf und was nicht.
Wir müssen predigen, dass das göttliche Recht und das Naturgesetz beständig und unveränderlich sind. Was sich ändert, ist die Haltung der Menschen und Parlamente und das Recht, das sie schaffen. Deshalb ist es auch keiner Legislative gestattet, die Zehn Gebote abzuschaffen, denn diese stützen sich auf das Naturgesetz und gewährleisten das Bestehen der Gesellschaft. Wir haben darauf aufmerksam zu machen, dass die vom göttlichen Gesetz deutlich festgelegte Grenze zwischen Gutem und Bösem, zwischen Erlaubtem und Unerlaubtem nicht aufgehoben werden darf. Schließlich müssen wir deutlich machen, dass die Homosexualität ein Laster ist, das man erwirbt und das daher mit Drogenabhängigkeit, Alkoholismus, Rauchen usw. verglichen werden kann. Wer die Homosexualität ausübt, kann daher nicht verlangen, dass man ihn als einer „Minderheit“ zugehörig behandelt. Wir müssen darauf aufmerksam machen, dass eine sexuelle Perversion in der Öffentlichkeit nicht geduldet werden darf, damit sie nicht die ganze Gesellschaft mit ihrem schlechten Beispiel ansteckt. Wer zum Laster neigt, muss zur Disziplin gerufen und behandelt werden. Er hat kein Recht auf Legalisierung und Schutz, als ob auf ihn die Menschenrechte Anwendung fänden. Die Homosexualität ist keine sexuelle Orientierung, sondern eine sexuelle Perversion.

Valdis Grinsteins: Immer dann, wenn die Kirche gegen Gesetze Einspruch erhebt, die die Homosexualität fördern, hält man ihr entgegen, dass sie sich in die Politik einmische. Was halten Euer Eminenz von dieser Beschuldigung?

Kardinal Pujats: Die Kirche hat das Recht, Einspruch zu erheben, wenn der Staat den Homosexualismus aufdrängt. Religion und Moral gehören zu ihrem spezifischen Zuständigkeitsbereich. Wenn sie daher die Homosexualität verurteilt, überschreitet die Kirche keineswegs ihren Zuständigkeitsbereich, im Gegenteil - es sind die Regierungen und Parlamente die über ihre Bereiche hinausgehen, wenn sie göttliche Gebote und den Begriff von Tugend und Laster zu ändern versuchen.
Außerdem gewährleisten die Konkordate, die der Heilige Stuhl mit den Regierungen vieler Länder abgeschlossen hat, der Kirche die Freiheit der Meinungsäußerung. Daneben heißt es im Absatz 9 des Konkordats des Heiligen Stuhls mit Lettland ausdrücklich, dass den Gläubigen „die Möglichkeit eingeräumt wird, gesellschaftliche, kulturelle und erzieherische Initiativen zu ergreifen und zu verbreiten, die sich auf die Grundsätze des christlichen Glaubens stützen“.
Das Prinzip der Trennung von Kirche und Staat bestimmt lediglich die Zuständigkeiten beider Seiten. Es gibt Länder, in denen die Mitglieder der Kirche die Mehrheit der Bürger bilden. Kann dort ein Staat existieren, wenn die Bürger künstlich von ihm getrennt werden? Sowohl die Gläubigen im Allgemeinen wie auch die Bischöfe sind Bürger ihres Landes und haben alle Rechte, die sich davon ableiten. Zu diesen gehört auch das Recht, gegen unsittliche Gesetze zu protestieren.

Valdis Grinsteins: Als Reaktion auf den Druck der ausländischen Homosexuellen-Lobby wurde in Lettland ein Gesetz verabschiedet, in dem festgelegt ist, dass die Ehe ausschließlich in der Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau besteht. Auf welche Weise protestieren die Letten gegen den Druck der Europäischen Union zu Gunsten der Verbreitung des Homosexualismus?

Kardinal Pujats: Angesichts des zunehmenden Drucks der homosexuellen Propaganda hat das lettische Parlament 2005 eine Gesetzesnovelle verabschiedet, die bestimmt: Der Staat „schützt die Ehe – die Verbindung von einem Mann und einer Frau“, was einer Absage an die gesetzliche Anerkennung des Zusammenlebens von Homosexuellen gleichkommt. Ein wichtiger Faktor im Kampf gegen diese sexuelle Perversion ist in Lettland die Übereinstimmung aller in sittlichen Fragen dieser Art. Deshalb hat auch der Premierminister am 13. Februar 2007 den Gesetzesentwurf abgewiesen, den die Homosexuellen im Parlament eingereicht hatten.
Es gibt praktisch keine Initiativen mehr, die sich für die Durchführung von „Homosexuellen-Paraden“ in Riga einsetzen. An ihrer Stelle haben die Christen im Sommer das Fest der Familie mit einem feierlichen Umzug durch die Straßen der Hauptstadt begangen. Daneben gibt es ein Konzert und die Prämierung herausragender Familien. Die Christen setzen außerdem das Fernsehen, Radio und die kirchenfreundlich gestimmte Laienpresse in diesem Sinne ein.
Als die Homosexuellen ihr Projekt vorbereitet und im Parlament vorgelegt haben, unterbreiteten die Lehrer von 200 Schulen dem Pemierminister ein Protestschreiben. Und einen Monat lang haben die Gläubigen in den Pfarreien über 17.000 Unterschriften für eine Bittschrift ans Parlament gesammelt, in der es um die Ablehnung von Gesetzesentwürfen zu Gunsten der Homosexuellen ging.

Valdis Grinsteins: In den Medien tauchen zwar immer wieder Veröffentlichungen auf, die sich für die Homosexuellen einsetzen, doch nichts ist über den Bevölkerungsteil zu lesen, der sich entschieden gegen die Homosexualität ausspricht. Wie erklären Euer Eminenz diese Tatsache?

Kardinal Pujats: Es ist bestimmt nichts Neues zu sagen, dass sich die absolute Mehrheit der Gesellschaft für eine normale Familie ausspricht. Daher löst diese Haltung der Mehrheit auch kein Interesse von Seiten der Presse aus. Da die Homosexualität dagegen mit Skandal verbunden wird, ist dies ein Vorwand dafür, ihn hin und wieder ins Licht der Aufmerksamkeit zu rücken.
In diesem Zusammenhang ist übrigens festzustellen, dass es bei der Analyse dieser Frage nicht um das Wesentliche geht, sondern a priori um die Darstellung der Homosexuellen als einer diskriminierten „Minderheit“. Das aber bedeutet, dass der Umstand, dass es sich um eine „Minderheit“ mit besonderen Gesetzen handle, rechtfertigen würde, dass in allen Bereichen Menschen mit irgendeiner Sucht wie Drogenmissbrauch und Alkoholismus angenommen würden.

Valdis Grinsteins: Vor einigen Monaten wurden Eure Eminenz in der liberalen polnischen Presse wegen der Art und Weise kritisiert, wie sie die Homosexualität bekämpfen. Außerdem gibt es Stimmen, die meinen, dass es besser sei zu schweigen, weil das Schweigen die Popularität der Homosexuellen verhindere. Wie stehen Eure Eminenz dazu?

Kardinal Pujats: Die Situation ist in jedem Land anders. Es war bestimmt falsch, in jenen Ländern zu schweigen, in denen die Homosexualität Rechte errungen hat. Auch in Lettland war die Taktik des Verschweigens nicht angebracht. Die Homosexualität hat hier keinen Erfolg errungen, weil sie – wie bereits erwähnt - auf Widerstand stieß. Natürlich verurteilt die Kirche die Anwendung von Gewalt, doch kann sie nicht dafür verantwortlich gemacht werden, was in den Straßen passiert, wenn die Parade-Teilnehmer auf Gegner stoßen. Die Aufrechterhaltung der Ordnung in den Straßen gehört zu den Zuständigkeiten der Polizei.

Valdis Grinsteins: In den USA ist eine Bewegung entstanden, die sich als Antwort auf die Verbreitung von Krankheiten wie AIDS für die Einhaltung der Keuschheit unter den jungen Menschen einsetzt. An den Universitäten sind Gruppen aktiv, die der Enthaltung vom Geschlechtsverkehr vor der Ehe das Wort reden. Leider sieht man sich in Europa „gezwungen“ wegen gewisser EU-Richtlinien die Unsittlichkeit zu fördern. Wie kann man dagegen vorgehen?

Kardinal Pujats: Um die Finsternis bekämpfen zu können, braucht man das Licht. Vor allem gilt es diesem Ideal treu zu sein: „Selig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen“ (Mt 5,8). Man muss sich an die Vorgaben des Glaubens halten und sie wenigstens einen Tag lang leben, dann entzündet sich das Licht. Und dann an einem zweiten Tag, an einem dritten usw. Das höchste Gut, das sich die Eheleute schenken können, ist die Keuschheit. Wichtig ist es auch, dass in der Gesellschaft die Überzeugung vorherrscht, dass der Geschlechtsverkehr vor der Ehe etwas Schlechtes ist, so wie man ja heute auch keinem mehr zu beweisen braucht, dass der Raub abzulehnen ist.
Gott hat den Eheleuten die sexuelle Lust vorbehalten, damit sie Kinder zur Welt bringen und die Familie bestärken. Menschen, die vor der Ehe geschlechtlich miteinander verkehren sind nichts als Diebe der sexuellen Lust. Sie genießen etwas, was Gott ausschließlich den Eheleuten vorbehalten hat. Damit schaden sie sich selbst und ihrer Familie, denn eine jede Sünde bringt negative Folgen mit sich. Auch der Gesellschaft schadet diese Sünde. Wer sich vor der Ehe an der Keuschheit versündigt, zeigt damit, dass er später auch das Gesetz der Ehe brechen kann. Wir müssen uns in jedem Land für die Reinheit vor der Ehe einsetzen, weil dies im Interesse der ganzen Gesellschaft liegt.

Valdis Grinsteins: Meistens führt die Homosexualität zu einer Eskalation der Hemmungslosigkeit und zur obsessiven Suche nach neuen Empfindungen; das aber entspricht nicht den für eine normale Ehe üblichen Beziehungen. Warum streben dann die Homosexuellen die Anerkennung ihrer Beziehung als „Ehe“ an, wenn sie doch geradezu im Widerspruch zum Wesen der Ehe stehen?

Kardinal Pujats: Der Drang zur gesetzlichen Anerkennung der Homosexualität hat in Wirklichkeit allein die Anerkennung der Liederlichkeit durch das Gesetz zum Ziel. Was den homosexuellen Verkehr angeht, kann man sich schlecht ein glückliches Leben in der Ausübung dieser Sünde vorstellen. Warum legen dann die Homosexuellen einen so großen Wert auf die Legalisierung ihrer Pseudo-Ehe? Dazu kann man sagen, dass die Hölle zwar der Ort grenzenlosen Leidens ist, dass es aber dennoch nicht an Anwärtern fehlt, die unbedingt in die Hölle möchten.



Katholische Akademie kuscht vor Merkel

25-10-2009
Christenheit, Lehre der Kirche, Recht auf Leben

Ein trauriges Bild lieferten die etwa 400 Teilnehmer einer Veranstaltung der Katholischen Akademie Berlin, vor denen Kanzlerin Angela Merkel versuchte, durch ihre Papstkritik verlorenes Terrain wieder gut zu machen. Man bereitete ihr ein freudigen Empfang, wie Spiegel Online berichtet, und war von einem „großen Vortrag“ beeindruckt.

Man kann es ihr ja nicht übel nehmen, daß sie das Thema Papstkritik nicht ansprach, doch von den anwesenden Katholiken hätte man sich schon gewünscht, daß sie sich etwas mehr bewegen. Fragen wurden nur auf Drängen der Kanzlerin selbst zugelassen, kritisch war wohl keine.

Und das, obwohl ihre unkompetente und überzogene Kritik am Heiligen Vater allein schon gereicht hätte. Doch verteidigte sie auch ihren Entschluß, die embryonale Stammzellenforschung mit ausländischen Embryonen zuzulassen. Sie habe es sich nicht leicht gemacht, so Frau Merkel, im Anschluß an ihre Ausführung über die Wichtigkeit des christlichen Menschenblides.

Doch da liegt ja der Hund begraben bei den Christkonservativen. Sie berufen sich auf das christliche Menschenbild und scheren sich dann nicht darum. Dieses Bild besagt nämlich, zumindest für uns Katholiken, daß Leben mit der Verschmelzung von Samen- und Eizelle beginnt. Also ist ein Embryo, der für die Forschung geschlachtet wird, ein Leben – auch wenn er im Ausland gezeugt wurde.

Die beschämende Zurückhaltung, ja Unterwürfigkeit des Leiters der Akademie Joachim Hake und der anwesenden Gäste, macht deutlich, daß wir unsere Anstrengungen verdoppeln müssen.Eine Partei, die das Töten von menschlichem Leben erlaubt, ist für Katholiken nicht mehr wählbar. Wir dürfen sie sogar gar nicht wählen.



Wir sind im Krieg!

17-10-2009
Lehre der Kirche, Christenheit, Recht auf Leben

Bischof Finn von Kansas City – St. Joseph begann am Samstag eine Ansprache vor Lebensschützern mit den Worten: „Wenn ich heute ermutigende Worte an Sie richte, möchte ich Ihnen aber auch ganz klar sagen, liebe Freunde, ‚Wir sind im Krieg!.‘“ Die heutige Situation, so der Bischof, macht unseren Einsatz dringender und intensiver nötig, als jemals zuvor.

Der Bischof warnte vor der leeren Rhetorik von „Toleranz“, die auch von Christen und Katholiken zu hören ist.

„Immer wieder hören wir einen Gewählten sprechen von seiner oder ihrer persönlichen ablehnenden Haltung gegenüber der Abtreibung, während sie oder er aber das legale Recht auf Abtreibung unterstützt“, so Bischof Finn weiter.

„Wir müssen uns darüber im Klaren sein: Solch eine Person befindet sich vollständig AUSSERHALB des moralischen Rahmens, der moralischen Grundsätze von Evangelium Vitae und anderen lehramtlichen Aussagen der Kirche über diese Fragen. … Sie hat ihren Platz unter den Angehörigen der Kirche aufgegeben. Kurz gesagt, sie ist eher geworden zu einem Kämpfer für den Tod denn für das Leben.“

„Wenn Sie und ich solch eine Person unterstützen, die uns so freimütig von ihren Absichten erzählt, ein arglistiges Recht auf Tod, ein Recht auf Abtreibung zu schützen, dann haben wir selber Anteil an ihrem Angriff auf das Leben.“



Wir, die Christen, dürfen nicht schweigen

18-09-2009
Fatima, Lehre der Kirche, Recht auf Leben

(FokusFatima/lifesitenews) Erzbischof Cardoso von Recife, Brasilien, der Diözese, in der die Abtreibung der Zwillinge der Neujährigen Carmen durchgeführt wurde, die durch die Vergewaltigung ihres Stiefvaters schwanger wurde:

„Ich hoffe, daß die katholischen Gläubigen sich der Ernsthaftigkeit von Abtreibungen bewußt werden. Wir wissen, daß in der ganzen Welt jährlich 50 Millionen Abtreibungen stattfinden. In Brasilien sind es jedes Jahr eine Million. Ich möchte daran erinnern, was im Zweiten Weltkrieg geschah. Hitler, dieser Diktator, wollte das jüdische Volk vernichten und man sagt, er schaffte es, sechs Millionen Juden zu töten. Wir können dieses Verbrechen nicht vergessen. Heute frage ich: Warum verharren wir in Schweigen, wenn 50 Millionen Abtreibungen in der Welt geschehen? Ich nenne das den stillen Holocaust. Und wir, die Christen, dürfen nicht schweigen.“



Verklärung Christi

28-08-2009
Christenheit, Glaube, Lehre der Kirche

Die beiden ersten Strophen des Liedes „Ist das der Leib Herr Jesus Christ“, das aus der Feder des berühmten deutschen Jesuiten Friedrich Spee von Langenfeld stammt, führen uns direkt in Mittelpunkt des Festtages, welchen wir heute genauer betrachten möchten: „Ist das der Leib, Herr Jesus Christ, der tot im Grab gelegen ist? Kommt, kommt, ihr Christen jung und alt, schaut die verklärte Leibsgestalt! Halleluja, Halleluja! Der Leib ist klar, klar wie Kristall, Rubinen gleich die Wunden all, die Seel durchstrahlt ihn licht und rein wie tausendfacher Sonnenschein. Halleluja, Halleluja!“

Heute, am 6. August, begeht die Weltkirche traditionell das Fest der Verklärung des Herrn. Einzig in England und Frankreich wird dieses Fest am 27. Juli gefeiert. Das Gottesvolk gedenkt an diesem Festtag der Verklärung Jesu, wie sie im heiligen Evangelium (Mt 17,1-13) geschildert wird: auf dem Gipfel des Berges Tabor – östlich von Nazareth – wurde Christus vor den Aposteln Petrus, Johannes und Jakobus vom „Taborlicht“, einem überirdischen Licht, überstrahlt. Er erschien seinen Jüngern im himmlischen Glanze, sein Leib war verklärt und klar wie Kristall. Dabei erschienen Moses und Elija und sprachen mit dem Messias. Dann sprach Gottvater selbst: “Siehe, das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe”

Berichten aus dem siebten Jahrhundert zufolge wurde das Fest der Verklärung des Herrn im vierten Jahrhundert nach Christus anstelle eines heidnischen Rosenblütenfestes eingesetzt. 1456 wurde das Fest der Verklärung Jesu für die Gesamtkirche angeordnet.

Papst Callistus III. wollte auf diese Weise des Sieges der Christenheit über die Türken bei Belgrad gedenken. Gemäß einem westkirchlichen Brauchtum werden an diesem Festtag übrigens die Weintrauben gesegnet. In der Ostkirche werden neben den Weintrauben auch zahlreiche andere Früchte unter den Segen des Allmächtigen gestellt.




Das Hochfest Mariä Himmelfahrt in Oberbayern

17-08-2009
Fatima, Lehre der Kirche, Aktion

(kathnews / OK / fokusfatima). Das Hochfest Maria Aufnahme in den Himmel, auch "Maria Himmelfahrt" oder "Frauentag" genannt, wird in den Pfarreien des Erzbistums München und Freising mit feierlichen Gottesdiensten begangen. No Bayern ist Maria Himmelfahrt em Gegenden mit überwiegend Katholischer Bevölkerung ein gesetzlicher Feiertag, assim, neste Oberbayern, das im Wesentlichen das Gebiet der Erzdiözese umfasst. Bei diesem Hauptfest unter den Marienfeiertagen werden traditionell morrer Kräuterbuschen geweiht, morrem Gläubige zu den Gottesdiensten mitbringen.

Der Brauch der Kräuterweihe um diesem Hochfest geht auf eine Legende aus dem 8. Jahrhundert zurück. Der Theologe Johannes von Damaskos, der als Mönch hum 700 im Kloster mar Saba bei Jerusalém lebte, überlieferte morrer Legende, dass "wundersamer Kräuterduft" das Grab Mariens erfüllt habe. Em einer späteren Erzählung aus dem 14. Jahrhundert heißt es, die Grabtücher, in die der Leichnam Marias gewickelt worden sei, Hatten "GLEICH Bálsamo und der Blume der Lilien" geduftet. Das Fest Maria Himmelfahrt bringt den christlichen Glauben an die Auferstehung zum Ausdruck. Bereits in der Kirche frühen wurde auf dieser Glaube konkret Maria bezogen, um ihre gläubige Nähe zu ihrem Sohn Jesus Christus, zu seinem Leben und zu cercador Auferstehung zu bekräftigen.
 
Das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel verbindet morrer Katholische Kirche mit den orthodoxen und altorientalischen Kirchen. Im 5. Jahrhundert em Jerusalém und im 6. Jahrhundert in der ganzen Ostkirche wurde der Festtag der "Entschlafung Mariens" begangen. Em einer Predigt beim Ökumenischen Konzil Éfessos von im Jahr 431 heißt es über Maria: "Durch dich wird die gefallene Kreatur zum Himmel erhoben". Em diesem Sinne ist auch das von Papst Pius XII. 1950 verkündete Dogma Verstehen zu, dass Maria "nach Vollendung ihres irdischen Lebenslaufes mit Leib und Seele zur himmlischen Herrlichkeit aufgenommen worden ist".
 
Im Erzbistum feiern mehr als 100 Marienkirchen um diesem Tag RSI Patrozinium. Sind unter Ihnen viele Pfarrkirchen, zum Beispiel em Dachau, Bad Tolz, Partenkirchen und Prien am Chiemsee. Auch viele Wallfahrts-und Klosterkirchen feiern das Patrozinium, wie Tuntenhausen, Hohenpeißenberg, Birkenstein, Ettal und Fürstenfeld. In der Wallfahrtsbasilika Maria Himmelfahrt em Tuntenhausen, Landkreis Rosenheim, feiert Kardinal Friedrich Wetter hum 10,00 Uhr einen Festgottesdienst. Durch eine Gebetserhörung wurde die Wallfahrt Mitte des 15. Entwickelte Jahrhunderts begründet und sich in der Folgezeit zu einer der größten Wallfahrten Bayerns. Em 1630 um erweiterten und der Kirche umgestalteten das wird in den barocken Hochaltar integrierte Gnadenbild der Gottesmutter verehrt.
 
Im Münchner Liebfrauendom feiert Weihbischof Franz Dietl hum 10,00 Uhr ein Pontifikalamt. Domchor und die Feier Domorchester Gestalten mit der Missa sexti ketelikido von Johann Eberlin. In der künstlerischen Ausstattung des Domos gibt es mehrere Darstellungen des Festgeheimnisses. Über dem Sakristeiportal ist das ehemalige, 1620 vollendete Hochaltarbild von Peter Candid angebracht. Es gilt als ein Hauptwerk barocker Malerei und das größte auf Holz gemalte Tafelbild der Barockzeit. Am Sakristeieingang ist ein hum 1500 entstandenes Grosses Holzrelief mit der Darstellung des Todes Mariens zu sehen. Weitere Darstellungen finden sich auf dem Altarbild "Maria Krönung" des nördlichen Choraltars, gemalt hum 1605 Johann von Rottenhammer und auf Deduções hinteren im Bereich des Chorgestühls, um eine 1774 entstandene Arbeit aus der Werkstatt des Barockbildhauers Ignaz Günther.
 
Tradicional Buschen mit Kräutern, Getreide und Blumen: No Bayern ist Maria Himmelfahrt trotz der Ferien ein beliebtes, im Brauchtum verwurzeltes Fest geblieben. Traditionell werden in den Kräuterstrauß lebensnotwendige und Pflanzen heilkräftige wie Brotgetreide, Heil-und Gewürzpflanzen eingebunden. Den Mittelpunkt Bildet in der Regel eine Königskerze, auch Wetterkerze genannt. Hinzu Kommen Rohrkolben und Rainfarn, sowie Heilpflanzen wie Johanniskraut, Salbei, Schafgarbe und Kamille. Als Gewürzpflanzen gehören Majoran, Thymian, Bohnenkraut, Minze und in den Liebstöckl Strauß. Fehlen dürfen nicht die Hauptgetreidearten Hafer, Gerste, Weizen und Roggen. Oft wird Kräuterbuschen auch mit der Blumen aus dem sommerlichen Garten und einer Rose, dem Symbol für Maria, geschmückt. Gerade werden die Familien bäuerlichen em Kräuterbuschen kopfüber um einem schattigen Ort aufhängt, getrocknet und später im Herrgottswinkel aufgesteckt.
 
Em vielen Pfarrgemeinden binden Frauen Katholischen des Deutschen Frauenbundes (KDFB) und der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) Kräuterbuschen. Diese werden um die Gläubigen ausgeteilt und bei den Gottesdiensten gesegnet. In der Kräuterweihe wird auf die Fürsprache Mariens Gottes Heil erbeten. Darin drückt sich nicht nur die Achtung vor der Schöpfung aus, sondern die Heilkraft der Kräuter symbolisiert auch die liebende Zuwendung Gottes zu den Menschen. Im Münchner Dom seit einigen Jahren wird die mittelalterliche Marienfigur am Eingang des Chorraums mit Kräuter-und Blumenbouquets geschmückt.
 
Frauendreißiger em Maria Ramersdorf und Maria Thalkirchen: In den beiden Münchner Wallfahrtskirchen Maria Ramersdorf und Maria Thalkirchen beginnt mit dem Patrozinium am 15. Agosto der tão genannte "Frauendreißiger". Bis zum Fest Kreuzerhöhung am 14. Set. Wallfahrtsgottesdienste gehalten werden täglich mit Rosenkranzgebet, Marien-Andachten und Eucharistiefeiern. Der Festgottesdienst em Maria Ramersdorf hum 10,00 Uhr wird vom Chor mit der Spatzenmesse von Wolfgang Amadeus Mozart gestaltet. Em Maria Thalkirchen Chor der singt beim Patroziniumsgottesdienst hum 10,00 Uhr Messe morrem em B-Dur von Franz Schubert. Dort erklingen zur feierlichen Eröffnung des Frauendreißigers hum 16,00 Uhr alpenländische Marienlieder.



Bischof Schneider über den Bau der Kirche in Kasachstan und Handkommunion

19-12-2008
Lehre der Kirche, Corpus Christi, Papst

 

 



 

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